Historische Nürnberger Gärten - Barockgarten - Hesperidengarten

Die Kaffeestube im Heperidengarten - der ideale Ort zum Entspannen ..

Statue im Barockgarten ..

Ensemble der Statuen im Barockgarten ..

Statue im Hesperidengarten ..

Baumblüte im Hesperidengarten ..

Die berühmten Nürnberger Gärten wurden im Mittelalter außerhalb der Stadtmauern, im Stadtteil St. Johannis, geschaffen. Die hier lebenden reichen Kaufleute nahmen sich dabei die prachtvollen Lustgärten der Adeligen zum Vorbild. Noch heute ist es möglich in den öffentlich zugänglichen Gärten eine Vielzahl von Statuen und Brunnen zu besichtigen.
Gemeinsam mit dem Bürgerverein St. Johannis entschloss man sich Anfang der 1980er Jahre die Gärten zu restaurieren.

Den berühmtesten der Nürnberger Gärten findet man neben dem berühmten St. Johnannisfriedhof und der St. Johanneskirche. Er wurde im italienischen Stil erbaut und liegt direkt hinter den Häusern der Johannisstraße 43-47. Ebenso sehenswert ist der Barockgarten in der Johannisstraße 13.

Besucher der Gärten bekommen einen Einblick in die berühmte Gartenkultur des 17. und 18. Jahrhunderts, die Nürnberg einst zu einer bedeutenden Gartenstadt machte.

In den barocken Gärten findet man unter anderem den Vierjahreszeitenbrunnen, den Arionbrunnen, die Skulpturen "Die Jugend", "Das Laster" und "Die Zwerggrotesken" sowie eine sehenswerte Sonnenuhr.
Ihren Namen verdanken die Hesperidengärten, in denen einst Zitrusfrüchte angebaut wurden, den Hesperiden (Töchter des Hesperos) welche in der griechischen Mythologie die goldenen Früchte bewachten. Demnach galten die Zitrusfrüchte als Eigentum der Götter, welches Herakles rauben musste, um seine Schuld zu sühnen.

Weitere Informationen:
Bürgerverein St. Johannis-Schniegling-Wetzendorf,
Tel. 0911/457532

Impressionen aus dem Barockgarten hinter der Diakonie in Nürnberg - Johannisstraße 19:

 
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