Hammer Mühle in Nürnberg

Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Mühle in Laufamholz im Jahre 1372. Neben ihr wurde im Jahre 1492 ein Messinghammer errichtet, der im Jahre 1552 zerstört wurde. Wieder aufgebaut entstanden auf dem Gelände Häuser, Arbeiterwohnungen und ein Schlösschen.
Die Siedlung wurde nach dem Messinghammer Hammer benannt.
Im Jahre 1811 war das "Messing- und Lahngoldwerk Hammer" die größte Fabrik um Nürnberg. Das 1815 errichtete Walzwerk wurde ab 1871 durch Turbinen angetrieben. Der Industriebetrieb wurde durch die Zerstörung 1943 eingestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Elektrizitätswerk Hammer wieder instand gesetzt. 1958 verkaufte die Familie v. Forster (Eigentümer seit 1793) den größten Teil der Fabrik an die Energie- und Wasserversorgung AG, die die Gebäude sorgfältig restaurierte und im sog. "Uhrenhäuschen" ein kleines Museum einrichtete. So stellt das "alte Fabrikgut Hammer in seiner einzigartigen Geschlossenheit ein überörtlich bedeutsames Denkmal vorindustriellen Wirtschaftslebens dar."

Teilen: