Historischer Kunstbunker in Nürnberg

Hinter einem roten Tor verborgen liegt Nürnbergs eindrucksvollste Bunkeranlage

Im Kunstbunker, der sich im Burgberg befindet, wurden auf einer Fläche von 900 m² bereits kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges die wertvollsten, beweglichen Kunstschätze Nürnbergs aufbewahrt. Hier wurden unter schwierigen Umständen optimale klimatische und bauliche Bedingungen geschaffen, um Kunstwerke vor Feuer, Rauch, Gas etc. zu schützen und für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Zur Geschichte des Historischen Kunstbunkers:
Hinter einem roten Tor verborgen liegt Nürnbergs eindrucksvollste Bunkeranlage, in der weltbekannte Kunstwerke wie z.B. der Globus Martin Behaims, die Reichskleinodien, Kupferstiche von Albrecht Dürer, der Engelsgruß des Veit Stoß oder das "Männleinlaufen" den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden. Umsichtige Nürnberger schafften in einer Art "Schwarzbau" eine Kunstbeherbergungsanlage in den Felsengewölben unter dem Burgberg, die schon ab dem 14. Jh. zur Herstellung und Lagerung von Bier genutzt wurde. In bis zu 24 m Tiefe entstand ein ausgeklügeltes System für Entwässerung, Heizung und Belüftung, welches optimale Bedingungen für die Erhaltung der Kunstwerke schuf.
Die Originaleinbauten sind heute noch zu sehen.

Adresse:
Historischer Kunstbunker im Burgberg
Obere Schmiedgasse 52
90403 Nürnberg

Kontaktadresse:
Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V.
Bergstr. 19
90403 Nürnberg
Telefon: 0911/22 70 66
Fax: 0911/2 30 55 91


Informationen zu den Öffnungszeiten & Preisen finden Sie hier.


Anfahrt:
U-Bahn U1 : Lorenzkirche, Fußweg 20 Minuten
U-Bahn U2 : Rathenauplatz, Bus 36 : Burgstraße, Fußweg 5 Minuten
U-Bahn U1/U2 : Plärrer, Bus 36 : Burgstraße, Fußweg 5 Minuten

Autor:
www-Büro der Stadt Nürnberg

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