21.11.2017

von B° RB

Digitalisierung, Integration, Ganztagsschule

Kommunen der Metropolregion Nürnberg machen sich fit für kommende Bildungsherausforderungen

Die Verbundpartner der Transferagentur Bayern - Geschäftsführer und Projektleiter, Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst - auf der Statuskonferenz anlässlich der ersten Förderphase (2014-2017)

Rund 250 Bildungsverantwortliche aus bayerischen Kommunen, des Bundes, des Freistaates Bayern sowie den kommunalen Spitzenverbänden trafen sich am 16.11.2017 in München zur Statuskonferenz der Transferagentur Bayern für kommunales Bildungsmanagement.

Sie blickten zurück auf drei Jahre, in denen sich bayernweit knapp 50 Landkreise und kreisfreie Städte für eine aktive Bildungssteuerung entschieden und entsprechende Strukturen aufge-baut haben. Die Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg berät Kommunen in Fragen eines kommunalen Bildungsmanagements. Geschäftsführerin Dr. Christa Standecker betonte die Erfolge: „Es ist ein dichtes Netz an Bildungsbüros entstanden, alleine 19 in der Met-
ropolregion, 24 in ganz Nordbayern – eine tolle Bilanz. So wurde Bildung vielerorts zum Schwerpunktthema, was man in der Metropolregion an neun veröffentlichen Bildungsberichten und zehn durchgeführten Bildungskonferenzen ablesen kann.“
Neben der Retrospektive blickten die Teilnehmer der Tagung auch auf zukünftige kommunale Herausforderungen: Die Digitalisierung in Schulen und Bildungseinrichtungen, die Organisation der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern und die Bildungsintegration von Neuzuwandernden.  

ie Bemühungen um eine aktive Bildungssteuerung würdigten auch Vertreter des Freistaates und der kommunalen Spitzenverbände. Georg Eisenreich, Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst betonte die gute Kooperation zwischen den Kommunen im Rahmen der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“. Dr. Manfred Riederle sprach für den bayerischen Städtetag von beeindruckenden Bemühungen der Kommunen, Bildungssteuerung vorausschauend zu betreiben.  

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Kommunen der Region mit zwei Programmen zum Bildungsmanagement, auch die Transferagentur wird zu 100 Prozent aus Bundesmitteln unterstützt. Bettina Schwertfeger vom BMBF zeigte sich von den Erfolgen der letzten Jahre begeistert. Kommunales Bildungsmanagement sei mittlerweile eine breite Bewegung geworden. Die Unterstützungsleistungen der Transferagentur hätten
daran einen gewichtigen Beitrag und würden von den Kommunen gut angenommen.  

Die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter bayerischer Kommunen hatten während der Tagung ausreichend Gelegenheit, gute Beispiele für ein kommunales Bildungsmanagement zu betrachten. Aus der Metropolregion stellten stellvertretend Mitarbeiterinnen aus den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz und Hof ihre Aktivitäten vor. An so genannten Themeninseln konnten die Teilnehmenden ihre Standpunkte zu Themen wie Bildungsmanagement, Bildungsmonitoring oder das Gestalten von Übergängen im Bildungssystem gemeinsam diskutieren.  

Wie geht es weiter? Die bisher geleistete Transferarbeit und die Arbeit in der Kommunen wird fortgeführt. Zur Verstetigung der bisherigen Ergebnisse und qualitativen Weiterentwicklung verlängert das BMBF sowohl die Transferagentur Bayern als auch das Programm „Bildung integriert“ und das Programm zur Steuerung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte. Die Resonanz darauf ist durchweg positiv - für Nordbayern möchten sogar fünf weitere
Kommunen einen Antrag zum Aufbau eines Bildungsmanagements stellen.

Die Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte – vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. 3,5 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 129 Milliarden Euro jährlich – das entspricht in etwa der Wirtschaftskraft von Ungarn. Eine große Stärke der Metropolregion Nürnberg ist ihre polyzentrale Struktur: Rund um die dicht besiedelte Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach spannt sich ein enges Netz weiterer Zentren und starker Landkreise.

Die Region bietet deshalb alle Möglichkeiten einer Metropole – jedoch ohne die negativen Effekte einer Megacity. Bezahlbarer Wohnraum, funktionierende Verkehrsinfrastruktur und eine niedrige Kriminalitätsrate macht die Metropolregion Nürnberg für Fachkräfte und deren Familien äußerst attraktiv.

Passend zum Thema

Das Stadtmarketing "Würzburg macht Spaß" e.V. freut sich, Immo Heller aus Würzburg als 250. Mitglied begrüßen zu dürfen

Es sind Privatanleger, Projekt- oder Zweckgemeinschaften und Bürgerinitiativen, die die Energiewende erst ermöglicht haben und auch weiterhin vorantreiben. Den Menschen geht es um den Klimaschutz und eine sinnvolle Energieerzeugung, damit wir und unsere Kinder auch in Zukunft noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden. So wundert es nicht, dass die UDI-Gruppe bis heute bereits eine halbe Milliarde Euro Kundengelder in grüne Projekte anlegen konnte

Renommierte Speaker, spannende Workshops: Der DLD Campus am 21. Juni 2017

Mehr aus der Rubrik

Europäische Metropolregion Nürnberg: Beste Verdienstchancen für Ingenieure in der Metropolregion Nürnberg

Teilen: