26.07.2017

von B° RB

DATA∙e∙Pump

Kick-off für ein Forschungsprojekt der TH Nürnberg mit hohem Transferpotenzial

DATA∙e∙Pump: Kick-off

Mittelständische Unternehmen der Metropolregion Nürnberg zeigen großes Interesse am Konzept zur Effizienzsteigerung von Pumpensystemen.

Energiesparend und smart: Seit Januar 2017 entwickeln Prof. Dr. Ronald Schmidt-Vollus und sein Team am Nuremberg Campus of Technology (NCT) der TH Nürnberg optimierte Automationstechniken für Pumpensysteme. Das Projekt Data∙e∙Pump zielt darauf ab, Unternehmen und kommunale Versorger bei der Energieeinsparung zu unterstützen. 

Das Wissenschaftsteam stellte bei dem Kick-off des Projekts rund 40 Vertreterinnen und Vertretern aus regionalen Firmen, kommunalen Unternehmen, Lobbyverbänden, der IHK und der Stadt Nürnberg den aktuellen Forschungsstand des Projekts vor. Die Inbetrieb- nahme eines Pumpenversuchsstands ist bis zum Herbst 2017 geplant. Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE mit 1,1 Mio EUR.

Pumpensysteme in der Industrie, aber auch im kommunalen Bereich, beispielsweise in Wasserwerken, haben weltweit einen großen Anteil am industriellen Energieverbrauch. Das Ziel der Arbeitsgruppe Automatisierungstechnik am Nuremberg Campus of Technology (NCT) der TH Nürnberg um Prof. Dr.-Ing. Ronald Schmidt-Vollus ist die Entwicklung neuer Strategien zur Effizienzsteigerung dieser Systeme. Am 5. Juli 2017 präsentierte das Forschungsteam die bisherigen Ergebnisse im Projekt „Datenbasierte Automatisierungs- und Antriebstechnik für effiziente Pumpensysteme“ (Data∙e∙Pump). Zur Kickoff-Veranstaltung waren rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von der IHK, der Stadt Nürnberg sowie möglichen Kooperationspartnern wie regionalen Unternehmen, kommunalen Versorgern eingeladen.

Der Vizepräsident der TH Nürnberg für Forschung und Innovation, Prof. Dr. Ralph Blum: „Der Nuremberg Campus of Technology (NCT) ist eine gemeinsame Forschungsplattform der TH Nürnberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Hier erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam an den Zukunftsthemen von ‚Smart Cities‘, ein wesentlicher Fokus ist die Energie- und Ressourceneffizienz. Mit seinem hohen Transferpotenzial gibt Data∙e∙Pump Impulse in die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen werden vom hohen Innovationsgrad profitieren.“

Prof. Dr.-Ing. Ronald Schmidt-Vollus stellt die modularen spezifischen Anpassungsoptionen und Einsatzmöglichkeiten von Data∙e∙Pump für regionale Unternehmen und Dienstleister in den Mittelpunkt seines Kooperationsangebots: „Ziel unseres Projekts ist es, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern passgenaue, aufeinander abgestimmte Methoden zur effizienten Prozessführung, effiziente Steuerungs- und Regelungssysteme und dazu passende, intelligente Antriebssysteme zu entwickeln. Mit dem Pumpenversuchsstand bieten wir interessierten Anwendern ab Herbst an, Messungen vor Ort durchzuführen und die Anlage bei Vorträgen und Workshops zu präsentieren.“

Peter Haas von der Wirtschaftsförderung Nürnberg: „Für die Stadt Nürnberg leistet das Forschungsprojekt Data∙e∙Pump einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Innovations- und Wirtschaftskraft. Stadt und Metropolregion Nürnberg zeichnen sich neben großen Global Playern vor allem durch leistungsstarke kleine und mittlere Unternehmen aus. Mit Data∙e∙Pump gewinnt die Stadt ein Projekt hinzu, das strukturpolitisch hervorragend auf die Kompetenzen und das Portfolio der Industrie am Standort abgestimmt ist.“

Christian Seitz, in der IHK Nürnberg für Mittelfranken zuständig für Projekte im Bereich Industrie 4.0 und Automation sowie im Netzwerk-Management des Automation Valley Nordbayern: „Die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft wirkt bei diesem Projekt als Katalysator in die gesamte Region hinein. Unternehmer und Forscher vernetzen sich dabei genauso, wie lokale Firmen untereinander. Als IHK ist es unsere Aufgabe, strukturfördernd kompetente Partner zusammen zu bringen.“ Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE mit 1,1 Mio EUR.

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