29.01.2014
(Quelle: Stadt Nürnberg)

StummFilmMusikTage in der Tafelhalle

Kein gesprochenes Wort, dafür Musik und Bewegtbild – das zeichnet die Nürnberger StummFilmMusikTage aus.


Kein gesprochenes Wort, dafür Musik und Bewegtbild – das zeichnet die Nürnberger StummFilmMusikTage aus. Zwei der Veranstaltungen finden am Samstag, 1. Februar 2014, in der Tafelhalle, Äußere Sulzbacher Straße 62, statt. Um 19 Uhr können sich Zuschauerinnen und Zuschauer über „Unheimliche Geschichten“ gruseln. Der zweite Film des Abends, „Nosferatu“, beginnt um 22 Uhr.
Die „Unheimlichen Geschichten“ sind eine deutsche Produktion des Regisseurs Richard Oswald aus dem Jahr 1919 und bestehen aus fünf in sich abgeschlossenen Episoden: „Die Erscheinung“, „Die Hand“, „Die Schwarze Katze“, „Der Selbstmörderclub“ und „Der Spuk“. Der Spannungsbogen reicht von verschwundenen Hotelgästen über einen Mord aus Eifersucht bis zu Rokoko-Geistern. In einer der Geschichten stellt die vom Regisseur entdeckte Anita Berber ihr tänzerisches Können unter Beweis.

„Nosferatu“ ist der Klassiker des Gruselfilms schlechthin. Nach Motiven des Romans „Dacula“ von Bram Stoker drehte F.W. Murnau 1922 ein düsteres Filmschauspiel über einen Vampir, der in eine Kleinstadtidylle eindringt. Der Unheimliche verbreitet Pest und Tod, bis sich eine junge Frau opfert. Murnau inszeniert im Stil des deutschen expressionistischen Film das Mystische, das Grauen auf sublime Weise. Die Kamera begleitet den Protagonisten mit zitternden Lichtreflexen, Zeitlupen und vergrößerten Schatten. Der Film ist ein Spiel mit der Angst.
Die Tickets für „Unheimliche Geschichten“ kosten im Vorverkauf 16 Euro, ermäßigt 10 Euro, an der Abendkasse 19 Euro, ermäßigt 12 Euro. Die Eintrittskarten für „Nosferatu“ kosten 19 Euro im Vorverkauf, ermäßigt 12 Euro, an der Abendkasse 19 Euro, 14 Euro ermäßigt.

Weitere Informationen im Internet: www.stummfilmmusiktage.de

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