20.01.2016

von DB Regio AG B° RB

Terrakottaarmee

Raus aus dem Alltag – rein ins Kunst- und Kulturerlebnis: Ausstellung "Terrakottaarmee & das Vermächtnis des Ewigen Kaisers" in Nürnberg.

Terrakottaarmee & das Vermächtnis des Ewigen Kaisers

Die eindrucksvolle und imposante Ausstellung über das „8. Weltwunder“, die Terrakottaarmee des großen Kaisers Qin Shi Huang Di mit den originalgetreuen Repliken der legendären Soldaten, gastiert noch bis zum 3. April 2016 Auf AEG und vermittelt den Besuchern spannende und emotionale Eindrücke aus dem geheimnisvollen Reich der Mitte. 2.000 Jahre lang war diese Armee vergessen, 2.000 Jahre lang bewachte sie das Grab ihres Herrn und lag in der Dunkelheit verborgen. Nun steht die Terrakottaarmee wieder im Licht der Öffentlichkeit. Sie ist der größte kulturhistorische Fund des 20. Jahrhunderts und begeistert mit ihrer Geschichte lange vor Christi Geburt die Menschen weltweit.

Mainfrankenbahn und Main-Spessart-Express sind Kooperationspartner

„Wir sind immer auf der Suche nach dem außergewöhnlichem“, so Peter Weber von der Bahn (zuständig für das Marketing für die Mainfrankenbahn und dem Main-Spessart-Express), „so können wir unseren Kunden attraktive Reiseziele mit viel Spannung und Erlebnis präsentieren und zudem auch noch Neukunden gewinnen, wenn man die gute Anfahrmöglichkeit mit dem öffentlichen Verkehr zur Ausstellung sieht. 

Die Faszination Chinas in einer Ausstellung

Am Anfang stand die Begeisterung für eine schon längst vergangene Zeit, für ein Land, seine Geschichte und die fernöstliche Kultur. Die Initiatoren der Ausstellung waren fasziniert von den Berichten über die historisch einzigartige Terrakottaarmee. Nach einer Reise an die chinesische Ausgrabungsstätte verwirklichten sie ihre Vision. Im Jahr 2002 holten sie die umfangreichen Eindrücke des Weltkulturerbes nach Europa, um diesen geschichtlichen Höhepunkt für alle zugänglich zu machen. In einer logistischen Glanzleistung und unter Überwindung vieler offizieller Hürden wurden in hunderten von Holzkisten Krieger, Pferde, Waffen und Ausstellungsmodelle von China nach Europa verschifft. Die Europapremiere fand in Frankfurt statt. Auf ihrer Reise durch viele europäische Städte faszinierte die Ausstellung bereits mehr als 1 Million Besucher.

Die Geschichte der Exponate ist einzigartig: Kaum einen Kilometer von der Originalgrabanlage entfernt wurden in uralten Öfen direkt in Xi’an nach exakt überlieferten Rezepturen die meisterhaften Nachbildungen von ca. 150 lebensgroßen Terrakottafiguren und acht original großen Pferden angefertigt. Ebenso wie bei den Originalfiguren in China sind diese Repliken atemberaubend in ihrer Individualität und Mimik. Besonders beeindruckend ist die künstlerische Gestaltung der Tonsoldaten: Obwohl die Figuren ihrem jeweiligen Rang nach ähnlich gekleidet sind, gibt es unter ihnen nicht ein einziges Zwillingspaar. Jedes Gesicht ist einmalig und ausdrucksstark. Kleinere Figuren, ca. 1000 Soldaten in Schlachtformation, sowie originalgetreue Waffen ergänzen die Ausstellungsstücke.

Die Geschichte der Terrakottaarmee

Alles beginnt vor über 2000 Jahren in der chinesischen Provinz Shaanxi. Der erste Kaiser von China, Qin Shi Huang Di, wird bereits im Alter von 13 Jahren zum Herrscher des Königsreichs Qin ernannt. Zu jener Zeit kämpft Qin mit sechs weiteren Reichen um die Vorherrschaft im Land. Im Alter von 22 Jahren übernimmt der junge König die Regierungsgeschäfte selbst und zieht mit einer gewaltigen Armee in den Krieg. Es gelingt ihm, alle „sieben streitenden Reiche“ unter seiner Herrschaft zu vereinen. Dieser Augenblick gilt als Geburtsstunde des heutigen Reichs der Mitte. Gleich nach seinem Herrschaftsantritt beginnt Qin Shi Huang Di mit dem Bau seiner gewaltigen Grabanlage. Sie erstreckt sich über ein 56 km² weites Areal und besteht neben dem Grabhügel aus zahlreichen oberirdischen Bauten und unterirdischen Kammern und Gruben. Der Bau verschlingt mehr Arbeitskräfte und Geld als der Bau der Cheops-Pyramide. Über 700.000 Menschen arbeiten hier fast 40 Jahre lang und errichten ein perfektes Spiegelbild des wirklichen Lebens. Alles, was der Kaiser auf Erden besitzt, besitzt er nun auch unter der Erde. Dazu gehören ein Palast mit unermesslichen Schätzen, ein Jagdrevier, Diener und Konkubinen, Pferde und Wagen sowie eine Armee aus über 8.000 lebensgroßen Kriegern. Sie verteidigt den Kaiser, seine Hauptstadt, sein Reich und ist somit die Garantie für Qin Shi Huang Dis ewige Herrschaft. Wie alles andere ist auch die Terrakottaarmee ein getreues Abbild der Wirklichkeit.

Die Wiederentdeckung der Terrakottaarmee

Nur ein Zufall gewährt der Menschheit noch einmal Einblick in eine Dynastie aus längst vergangenen Zeiten. Im Frühling 1974 machen Bauern aus der chinesischen Provinz Shaanxi beim Bau eines Brunnens einen sagenhaften Fund: Die ersten Fragmente der sagenumwobenen Terrakottaarmee. Ein Archäologen-Team stellt anhand von Testbohrungen fest, dass es sich hier um eine der größten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts handelt: Eine gewaltige Ansammlung von Kriegern und Pferden aus Ton, die zur Grabanlage von Qin Shi Huang Di, dem ersten Kaiser Chinas, gehören. Seit 1987 gehört die Grabanlage des Ewigen Kaisers zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bisher ist etwa ein Viertel der Anlage freigelegt, und nach wie vor arbeiten Forschungsteams an der Entwicklung neuer Konservierungs- und Restaurierungsmethoden. In der Ausstellung „Die Terrakottaarmee & Das Vermächtnis des Ewigen Kaisers“ erleben Besucher die Geschichte des fernöstlichen Weltkulturerbes mit eigenen Augen. Sie werden verzaubert von der Armee seiner kaiserlichen Hoheit und zurückversetzt in eine Zeit des Reichtums und der Machtdemonstration jenseits der heutigen Vorstellungskraft. Besucher spüren das letzte Echo eines Kaisers, der bis in alle Ewigkeit herrschen wollte.

Öffnungszeiten

Bis 3. April 2016

Mittwoch - Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)

In den Schulferien täglich: 10:00 – 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)

Anreise mit der Bahn

Nutzen Sie zur Anreise zur Ausstellung “Auf AEG“ die Bahn: Bequem, entspannend und ohne Parkplatzsorgen – außerdem gut für die Umwelt! In Fürth Hbf auf die U1 Richtung Langwasser Süd umsteigen und bei der Haltestelle Muggenhof/Eberhardshof aussteigen und schon sind Sie bei der legendären Terrakotta Armee-Ausstellung. Genießen Sie die Fahrt besonders mit unseren neuen, klimatisierten Zügen. Auf allen Bahnstrecken haben Sie mindestens einen Stundentakt. 

Nutzen Sie das Bayern-Ticket

Mit dem Bayern-Ticket können Sie des Stadtverkehr (Straßen- und U-Bahnen, Busse,…etc) gratis nutzen!

Reisen Sie gemeinsam an – da wird die Anreise schon zum Erlebnis und man kann sich bereits bei der Fahrt auf das Ausstellungserlebnis einstimmen!

Mit dem Bayern-Ticket gibt es für Hin- und Rückreise schon ab 8,60 Euro!

Ermäßigungen für Bahnfahrer

Kooperationspartner der Bahn bieten für Kunden der Bahn zudem interessante Vergünstigungen: Sie erhalten gegen Vorlage der Bahnfahrkarte bei den Partnern Ermäßigungen auf die Eintrittspreise oder andere Vergünstigungen. Beim „Bayern-Ticket“ und „Schönes-Wochenende-Ticket“ erhalten je Ticket bis zu fünf Personen die vereinbarten Ermäßigungen. 

Bei der Ausstellung Terrakottaarmee erhalten Erwachsene 2 Euro Ermäßigung und Familien 4 Euro bei Vorzeigen des tagesaktuellen Bahntickets!

Informieren Sie sich online oder in unseren Broschüren über das Angebot, die in den Zügen, an den Bahnhöfen und weiteren Partnern (z.B. Tourismusbüros, Landratsämter, Gemeinden) ausliegen. 

Mainfrankenbahn – mobil in der Region

Seit 2010 fährt die Mainfrankenbahn auf den Strecken Würzburg – Kitzingen – Nürnberg, Würzburg – Schweinfurt – Bamberg, Würzburg – Ansbach – Treuchtlingen und Würzburg – Lohr bzw. Gemünden – Schlüchtern.

Mit den modernen Zügen der Mainfrankenbahn fährt man noch komfortabler, zügiger und entspannter an sein Reiseziel. Egal, ob man beruflich oder privat reist – schnelle Verbindungen und ein dichtes Streckennetz bieten optimale Mobilität in der Region.

Ein attraktiver Fahrplan und moderne Fahrzeuge sorgen dafür, dass man bequem, preiswert und zudem umweltfreundlich reist.

Main-Spessart-Express - verbindet Franken mit Hessen

Einsteigen und erholen: Weite Aussichten, naturnahe Wege und natürliche Stille prägen die Landschaft. Romantische Fachwerkstädtchen begleiten den Main am Übergang vom Fränkischen Weinland zum Spessart - entdecken Sie die vielfältige Freizeitregion in den komfortablen Zügen des Main-Spessart-Express (Regionalexpress-Linie "Bamberg - Schweinfurt – Würzburg – Karlstadt – Gemünden – Lohr – Aschaffenburg – Frankfurt").

So starten Sie entspannt ins Ausflugsvergnügen: Ohne Stress, ohne Stau oder Parkplatzsorgen. Genießen Sie mit Freunden oder Familie die Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften.

Ab Dezember 2015 umsteigfreie Verbindung der Linie bis Bamberg und Erweiterung des Fahrplanangebotes!

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