29.12.2013

von B° / LP

(Quelle: Nürnberger Astronomische Gesellschaft e.V.)

Simon-Marius-Jubiläum 2014

Simon Marius entdeckte in Ansbach zeitgleich mit Galileo Galilei die vier großen Jupitermonde, publizierte seine Ergebnisse aber erst in Nürnberg 1614 im Mundus Iovialis, der damit im Jahr 2014 auf 400 Jahre zurückblicken kann.


Fränkischer Astronom entdeckte Jupitermonde
Marius-Portal im Aufbau


In genau 175 Tagen [gerechnet vom kommenden Dienstag 27.8.] wird das Marius-Portal eröffnet. Der markgräfliche Hofastronom wird damit erstmals vollständig dokumentiert.
Alle Werke, Sekundärliteratur, Presseberichte, Vorträge und Internetseiten werden unter der Adresse www.simon-marius.net nachgewiesen und, wo zulässig, angezeigt. Eröffnet wird das Marius-Portal am 18. Februar 2014 im Staatsarchiv Nürnberg.

Simon Marius (1573 – 1624) entdeckte in Ansbach zeitgleich mit Galileo Galilei die vier großen Jupitermonde, publizierte seine Ergebnisse aber erst in Nürnberg 1614 im Mundus Iovialis, der damit im Jahr 2014 auf 400 Jahre zurückblicken kann.

Die Nürnberger Astronomische Gesellschaft hat daher mit ihren Partnern in Ansbach, Bamberg, Erlangen, Gunzenhausen, Ingolstadt und Nürnberg das „Simon-Marius-Jubiläum 2014“ ausgerufen. Vorbereitet werden Vorträge, eine Tagung, Publikationen und insbesondere ein zentrales 16-sprachiges Portal, das die Literatur von und über Marius zusammenführt und der internationalen Wissenschaft wie auch interessierten Bewohnern der Region verfügbar macht. Das Projekt wird ideell unterstützt von der Hochschule Ansbach, der Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule Nürnberg, der Universität Würzburg und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin. Finanzielle Förderung erhält das „Simon-Marius-Jubiläum 2014“ von der Staedtler Stiftung, den Städten Ansbach, Gunzenhausen und Nürnberg sowie dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, den Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen und der Nürnberg Loge.

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