25.08.2017

von B° RB

Was das Nashorn sah ...

Premiere – Koproduktion Gostner Hoftheater mit dem Stadttheater Fürth: "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute" von Jens Raschke

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute

Der vielfach ausgezeichnete Theaterautor Jens Raschke lässt in seinem Theaterstück die Tiere des historisch verbürgten ‘Zoologischen Gartens Buchenwald‘ über den Zaun des Konzentrationslagers blicken und mitansehen, was die Gestiefelten den Gestreiften antun. Raschkes Protagonisten, die wie gewohnt witzig und possierlich wie in allen anderen Tierstücken daherkommen, haben unterschiedliche Strategien mit der Situation umzugehen. 

So gibt es Tiere, die nicht auffallen wollen, weil sie sich mit dem Status Quo angenehm arrangiert haben, doch auch einige wenige, die den Dingen auf den Grund gehen und sich mutig einmischen.
Mit diesem Stück, das 2014 mit dem Deutschen Kindertheaterpreis und dem Niederländisch-Deutschen Kinder-und Jugendtheaterpreis ausgezeichnet wurde, gelingt dem Autor sowohl die überzeugende literarisch-szenische Gestaltung eines brisanten historischen Stoffs als auch eine Parabel auf unsere Gesellschaft, die mithilfe der Medien über den europäischen Zaun auf grausame Geschehnisse weltweit schaut.
„Für das Kunststück, einen historischen Stoff in einer fiktiven Geschichte zu erzählen, die unterhaltsam, lehrreich und allgemeingültig ist und dabei Mut macht hinzuschauen und sich nicht rauszuhalten (...)“ ( Aus der Urteilsbegründung der Jury des Deutschen Kindertheaterpreises)
KULT kooperiert hierbei zum ersten Mal mit dem Gostner Hoftheater Nürnberg, das diese Produktion während „licht.blicke.9“ im Oktober 2017 zur Premiere bringen wird.

Aufführungsrechte: Theaterstückverlag Korn-Wimmer, München

19.10., 19:00 Uhr, Hubertussaal. Nürnberg

20.10., 11:00 Uhr, Hubertussaal

Premiere – Koproduktion Gostner Hoftheater mit dem Stadttheater Fürth

„Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ von Jens Raschke

Spiel: Boris Keil, Jördis Trauer, Sunna Hettinger, Tristan Fabian 


Ausstattung: Dorit Lievenbrück 


Regie: Maya Fanke 

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