17.02.2015

von Messe Nürnberg LP

inviva 2015: für ein aktiv gestaltetes Leben

Am 20. und 21. Februar dreht sich im Messezentrum Nürnberg alles um Gesundheit, Selbstbestimmung und die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung – Themen, die besonders in der zweiten Lebenshälfte zählen.


So früh war die inviva noch nie. Am 20. und 21. Februar dreht sich im Messezentrum Nürnberg alles um Gesundheit, Selbstbestimmung und die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung – Themen, die besonders in der zweiten Lebenshälfte zählen. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Show- und Mitmachprogramm, Vorträge rund ums Senior-Sein sowie natürlich die Angebote der 170 Austeller. Die Messe findet heuer erstmals in Halle 12 statt und ist damit hervorragend erreichbar.

 

Das Lebensgefühl der Generation 50 plus hat sich gewandelt. 65 ist das neue 50, heißt es. Oder: wir fühlen uns zehn Jahre jünger als wir sind. Mindestens. Studien belegen, dass die jungen Alten von heute etwas mit ihrer Zeit anzufangen wissen. Dazu bietet die inviva wieder viele Anregungen, Tipps und das nötige Rüstzeug.

Zumba, QiGong („TschiGung“), Karate, Tanzen? Auf der Mitmachbühne können die Besucher lernen, wie es geht. Ein Tablet-PC lag unter dem Weihnachtsbaum – aber wie geht man damit ins Internet? Das Hörvermögen hat etwas nachgelassen und ein kleines, unauffälliges Gerät soll Abhilfe verschaffen? „Gewusst wie“ ist Trumpf auf der inviva, der Lifestylemesse in eigener Sache. „Das ist auch die Erwartung der Besucher, dass sie für ihre aktive Lebensgestaltung bei uns die entsprechenden Angebote und Antworten finden – und zwar zielgerichtet und maßgeschneidert auf ihre Bedürfnisse“, sagt die Organisatorin der Messe, Patrizia Pniok.

Prölß: „Frühzeitig Weichen stellen“

Ins gleiche Horn stößt Nürnbergs Sozialreferent Reiner Prölß: „Das individuelle Älterwerden ist ein Projekt, dessen Bewältigung ganz entscheidend davon abhängt, mit welcher Haltung ich dieser Aufgabe begegne. Ich bin der Überzeugung, dass es für meine Lebensqualität im Alter einen bedeutenden Unterschied macht, ob ich diese Fragen verdränge oder mich auf die damit einhergehenden Herausforderungen einzustellen vermag und frühzeitig Weichen stelle.“

Prölß setzt sich für eine ganzheitliche Altersvorsorge ein, die mit der inneren Einstellung zu tun habe, mit einer Bereitschaft zum Gestalten dieser Lebensphase. „Altersvorsorge beschränkt sich so gesehen nicht allein auf Finanzielles, so wichtig eine auskömmliche Rente oder eine zusätzliche Absicherung natürlich ist“, so der Sozialreferent.

Ist älter werden ungesund?

„Hauptsache gesund“ war schon die Devise in der Antike - nicht von ungefähr schwören angehende Ärzte den Hippokratischen Eid. Ob das Postulat von einst auch heute noch so gilt, darüber diskutieren beim Eröffnungstalk auf der Hauptbühne die frühere Schauspielerin („Für eine Handvoll Dollar“, „Vater sein dagegen sehr“) und heutige Gesundheitspäpstin Dr. Marianne Koch und Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly mit dem Medizinjournalisten Werner Buchberger. Titel: „Ist Älterwerden ungesund und ist Gesundheit wirklich alles?“

Gesundheit ist eines der großen Themen auf der inviva. Beim 7. Bayerischen Arthroseforum etwa informieren spezialisierte Ärzte in Vorträgen über verschiedene Arten und Behandlungsmethoden der Arthrose und stehen gemeinsam mit den Physio-Experten für die Fragen der Besucher zur Verfügung.

Das Besondere bei allen Infos in den medizinischen Vorträgen: das, was im Vortrag gehört wurde, kann im Gespräch am Messestand vertieft werden – etwa am Stand des Klinikums Nürnberg oder des Krankenhauses Rummelsberg. Stand-“Personal“: Krankenschwestern, Therapeuten und Ärzte. „Das ist etwas, was die inviva hervorhebt: der offene Austausch, den Aussteller und Besucher untereinander pflegen. Die Besucher kommen oftmals gut vorbereitet auf die Messe und bekommen die Beratung der Fachleute vor Ort“, so Christian Arnold, Leiter Partner- und Publikumsveranstaltungen der NürnbergMesse. Arnold hebt die Vielfalt des Ausstellerangebots insgesamt hervor – und auch das der Institutionen, die auf dem Forum der Verbände und Institutionen ausstellen, „um den Einrichtungen eine geeignete Plattforum für deren Präsentation bieten zu können".

Skypen mit dem Enkel

Das gilt nicht nur für medizinische Themen, sondern auch für Geldanlage, Wohnen im Alter oder den Umgang mit Computer und Smartphone. Hier steht der Computerclub CCN mit Rat und Tat zur Seite. Helmut Wich ist einer der Ehrenamtlichen des Vereins und kennt die Fragen der Menschen aus der täglichen Beratungspraxis. „Manche haben gleich die komplette Ausrüstung gekauft, mit Laptop, Tablet und Smartphone und können dann nichts damit anfangen, weil sie nicht wissen, wie die Geräte angehen; andere wollen mit ihren Enkeln skypen oder einfach nur erfahren, wie das Onlinebanking funktioniert“, sagt der 64-Jährige. Onlinebanking sieht er als eines der Beispiele für ein selbstbestimmtes Leben an – „in Zeiten, in denen es in Zukunft eher weniger als mehr Bankfilialen geben wird, und man sich so weite Wege sparen kann“. 

Ganz praktisch geht es auch in Sachen Mode zu. Nach den Modeschauen können sich die Besucher nämlich vor Ort von Modefachberaterinnen stylen lassen und das Gesehene gleich an sich ausprobieren. Damit man sich auch in Zukunft merken kann, was man gesehen hat, gibt es Tipps fürs Gedächtnistraining vom Facharzt.

Auf der inviva sind sie zu erleben: Persönlichkeiten, die man schon immer mal treffen wollte. Etwa Prof. Dr. Hermann Glaser, der aus seinem Buch „Kleine Geschenke – plus Kulturgeschichte. Ein Streifzug durch die Welt einfacher Dinge“ liest, die Schauspielerin und Kabarettistin Karin Engelhard bei ihren Auftritten auf der Hauptbühne mit „MENSCH, das Leben ist hart – Engelhard“, „Es fränkelt im Vorzimmer“ oder Andree Köthe, dessen Restaurant Essigbrätlein in Nürnberg mittlerweile mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Der Gault Millau ernannte ihn 2012 zum deutschen Koch des Jahres.

Auf der inviva geht´s!

Integriert in die Messe ist die Freiwilligenbörse. 35 Institutionen präsentieren sich dort und können direkt angesprochen werden. Pniok: „Ein Vorteil für alle diejenigen, die sich die ehrenamtliche Arbeit schon lange vorgenommen hatten, aber sich bislang noch nicht so recht herangewagt haben.“

Auf der inviva geht´s!
Die Freiwilligenbörse ist nun wieder in die Messehalle integriert. Das liegt am neuen Ort. Denn die Halle 12, in der die Messe dieses Jahr stattfindet, bietet ausreichend Platz dafür. Veranstaltungsleiter Christian Arnold freut´s. „Viele Besucher kennen die Halle von der Werkstätten:Messe; sie bietet den Raum, den wir für das vielfältige Angebot der inviva benötigen und führt Ausstellerangebot, die Bühnen und das Vortragsprogramm näher zusammen.“ Die Halle ist über den Eingang West unmittelbar an den U-Bahnabgang angebunden und ermöglicht ebenerdigen, barrierefreien Eintritt. Arnold lacht: "Das ist gleich, wenn man auf´s Gelände kommt, links – einen kürzeren Weg in die Messe gibt es nicht!“

Passend zum Thema

Die HOGA ist 2015 die Leitmesse des Gastgewerbes, so werden die wichtigsten Branchenneuheiten dieses Jahr in Nürnberg präsentiert. Deren Auswirkungen werden viele im Freistaat spüren, schließlich ist das Gastgewerbe der Hauptleistungsträger des Tourismus.

Nürnberg ist vom 28. Januar bis 2.Februar 2015 zum 66. Mal für mehr als 2 850 Ausstellerunternehmen und über 75 000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher die Hauptstadt der Spielzeugwelt.

Mehr aus der Rubrik

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur überreicht den CNA-Sonderpreis für Innovationen im Bereich Verkehr und Logistik an Dr. Günter Rohmer, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen stellvertretend für die Partner des Projektkonsortiums NADINE (von links: Dr. Werner Enser, Geschäftsführer CNA, Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin, Dr. Günter Rohmer Fraunhofer IIS, Dr. Karl-Herrmann Klaus-ecker, Sprecher des Cluster Bahntechnik)

CNA-Innovations-Sonderpreis

Das Fraunhofer IIS nahm den CNA-Sonderpreis 2016 »Intelligenz für Verkehr und Logistik« für das Projektkonsortium NADINE entgegen.

Die Metropolregion ist Sitz für zahlreiche Weltmarktführer – auch im Segment Medizintechnik. Somit wird für die Medizintechnikbranche ab 2017 in Nürnberg eine eigene Fachmesse maßgeschneidert.

Die Consumenta wird in diesem Jahr wieder von zwei tierischen Veranstaltungen begleitet: Faszination Pferd und Heimtier Messe HausFreunde.

Teilen: