14.07.2017

von B° RB

Rekordergebnis für die NürnbergMesse

2016 mit Konzernbilanz der Superlative: 288 Millionen Euro Umsatz, 56,2 Millionen Euro EBITDA, über 15 Millionen Euro Gewinn

Wenn Erfolgskonzepte greifen: Dr. Roland Fleck (r.) und Peter Ottmann, CEOs der NürnbergMesse Group, präsentierten auf der Bilanzpressekonferenz ein Rekordergebnis

Messekennzahlen 2016 setzen historische Meilensteine: Erstmals mehr als 30.000 Aussteller, erstmals über eine Million Nettoquadratmeter Ausstellungsfläche 2017 als "Jahr der Weichenstellungen".

Die Erfolgskonzepte greifen: Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, die CEOs der NürnbergMesse Group, präsentierten auf der heutigen Pressekonferenz die Rekordbilanz des Geschäftsjahres 2016: Umsatz, EBITDA und Gewinn erreichen neue Höchststände. 2017 ist aktuell voll im Plan. 

„Der Jahresabschluss 2016 bringt für die NürnbergMesse historische Rekorde bei Finanz- und Messekennzahlen: Mit 288 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften wir einen Konzerngewinn von 15 Millionen Euro“, so Dr. Roland Fleck. Für Peter Ottmann ist es wie im Sport: „Aktuell werden bei vielen Themen für die NürnbergMesse die Weichen richtig gestellt, damit wir die nächste Erfolgsstufe nehmen können. Hierfür nehmen wir gerade Anlauf.“

Das Veranstaltungsjahr 2016 stellt einen historischen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte der NürnbergMesse Group dar: Im Rahmen von 172 Veranstaltungen kamen 1,4 Millionen Besucher, 32.317 Aussteller buchten 1,13 Millionen Quadratmeter Ausstellungsfläche. Betriebswirtschaftlich einher geht damit ebenfalls ein neuer Rekordumsatz in Höhe von 288 Millionen Euro; gleiches gilt für den Gewinn, der erstmals in der Unternehmensgeschichte bei über 15 Millionen Euro liegt. Entscheidende Impulse für diese herausragende Entwicklung kamen durch Aussteller und Besucher aus dem Ausland. „Nie waren unsere Veranstaltungen internationaler. Dies unterstreicht die Attraktivität der Messekonzepte am Standort Nürnberg und weltweit. Damit dies so bleibt, werden wir auch in Zeiten, in denen wir Rekorde vermelden, weiter massiv in die Zukunft investieren“, so Dr. Roland Fleck.

NürnbergMesse: Weichen sind auf weiteres Wachstum gestellt

Für Peter Ottmann sind vor allem die zentralen Weichenstellungen des ersten Halbjahres von strategischer Bedeutung für die weitere Entwicklung der NürnbergMesse: „Die Weltleitmesse Interzoo ist nun mindestens bis 2036 für den Messestandort gesichert, mit der Messe Frankfurt kooperieren wir neu in Russland und in Nürnberg ragen bereits heute deutlich sichtbar die Dachträger der neuen Halle 3C in den Himmel, die wir im Herbst 2018 eröffnen. Außerdem haben wir beschlossen, beim Thema ‚Digitalisierung‘ die Schlagzahl zu erhöhen.“ Positiv stelle sich außerdem die Entwicklung der internationalen Tochtergesellschaften dar. In Summe versammelte die NürnbergMesse laut Peter Ottmann im vergangenen Jahr in Brasilien, China, Indien und Nordamerika über 3.500 Aussteller, über 160.000 Besucher und das Ganze auf einer kumulierten Netto-Ausstellungsfläche von über 100.000 Quadratmetern.

2017 läuft wie avisiert, 2018 bereits im Fokus

Für beide NürnbergMesse-CEOs steht mit Blick auf das Veranstaltungsjahr 2017 fest: Das nur alle 12 Jahre auftretende Turnus-Phänomen, dass Großmessen wie beispielsweise BrauBeviale oder FachPack innerhalb eines Jahres gleichzeitig aussetzen, stelle eine wirtschaftlichen Herausforderung dar, die man im Ergebnis aber gut bewältigen werde. Unabhängig davon entwickeln sich die etablierten Veranstaltungen des Portfolios weiter sehr positiv. In Richtung 2018 gebe es bereits klare Anzeichen vonseiten des Marktes, dass sich der positive Trend des Unternehmens mit Elan fortsetzt, so Peter Ottmann. Ebenfalls im Zeit- und Kostenplan befindet sich laut Dr. Roland Fleck der Bau der neuen Halle 3C: „Mit deren Eröffnung im kommenden Jahr werden wir die Attraktivität des Messezentrums Nürnberg noch einmal erhöhen. Der Mix aus bedarfsorientierter Funktionalität, ansprechendem Design und höchsten Energiestandards ist zudem elementarer Imagefaktor für die NürnbergMesse!“

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