05.05.2017

von B° RB

Landkreis Roth nachhaltig weiterentwickeln

Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Roth und der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Metropolregion Nürnberg: Bildungsregion Landkreis Roth nachhaltig weiterentwickeln

Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg, Roths Landrat Herbert Eckstein und Florian Neumann, Leiter des Regionalbüros Nord der Transferagentur Bayern (unten von rechts), unterzeichneten die gemeinsame Zielvereinbarung in den Räumen der Staatlichen Realschule Hilpoltstein im Beisein von Schulleiter Kurt Wink, Bildungskoordinatorin Sonja Möller und Michael Buchholz, der im Landratsamt Roth für die Bildungsregion zuständig ist

Nicht nur auf dem Papier steht die Bildungsgerechtigkeit als Handlungsmaxime im Landkreis Roth ganz oben. Im Landratsamt kümmert sich die Kreisentwicklung mit der Initiative Bildungsregion um die weitere Verbesserung des Lernens vor Ort. Und dabei holt sich die Kommune Expertise der Transferagentur Bayern ein, deren Regionalbüro Nord in der Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg angesiedelt ist. Landrat Herbert Eckstein und Florian Neumann von der Transferagentur haben jetzt eine Zielvereinbarung unterzeichnet.

An vielen Stellen erleichtert der Landkreis Roth den Bürgerinnen und Bürgern schon den Zugang zu individuell passenden Bildungsangeboten. Doch die Kommune will die Situation weiter verbessern. „Kein Talent darf verloren gehen“, erinnert Landrat Herbert Eckstein an das Motto der Initiative zur Bildungsregion in Bayern, die vor drei Jahren gemeinsam mit der Stadt Schwabach begonnen worden war. „Wir können es uns nicht erlauben, dass einzelne herausfallen – weder menschlich noch wirtschaftlich“, sagt Eckstein.

Um die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, stellt das Landratsamt die Errungenschaften der Initiative nun auf Dauer: Kommunikation über aktuelle Bildungsfragen soll auf allen Ebe- nen regelmäßig stattfinden. Um die Zusammenarbeit aller Akteure kümmern sich Michael Buchholz für die Bildungsregion Roth und Sonja Möller im Bereich Neuzugewanderte. „Kommunale Bildungslandschaften leben von Kommunikation und gemeinsame Interaktion aller beteiligten Bildungsakteure vor Ort“, sagt Buchholz. Die optimale Koordination der An- gebote vor Ort ist damit stetes Ziel, das zum Beispiel mit Hilfe eines Bildungsportals erreicht werden soll: Demnächst wird das Onlineportal dem Kreisausschuss Jugend und Familie vor- gestellt. Ende des Jahres soll es online gehen.

„Gemeinden und Kommunen werden im Bildungsbereich zusammenarbeiten, um die Standortattraktivität unserer Region zu erhöhen“, sagt Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg. Die Transferagentur Bayern wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingerichtet, um Kommunen beim Aufbau eines kommunalen Bil- dungsmanagements zu unterstützen. „Der Landkreis Roth steigt hier schon auf fortgeschrittener Stufe ein“, ergänzt Dr. Standecker.

Mit Hilfe der Agentur soll weiter an den Werkzeugen der Bildungssteuerung gefeilt werden: „Ein Bildungsmonitoring könnte Zahlen in Zukunft nicht nur erheben und veröffentlichen, sondern auch nutzen, um gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Verbesserungschancen für die Zukunft auszuloten“, schlug Florian Neumann, Projektleiter des Nürnberger Büros der Transferagentur, vor.

Über die Transferagentur Bayern:

Die Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement ist Teil der bundesweiten Trans- ferinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und eine von derzeit neun Transferagenturen in Deutschland. Sie hat die Aufgabe, die Erfahrungen aus dem BMBF-Programm „Lernen vor Ort“ auf die kommunale Ebene zu transportieren und Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern bei der (Weiter-)Entwicklung eines kommunalen Bildungsmanagements zu unterstützen und zu begleiten. Die Transferagentur Bayern ist ein Verbund aus dem Deutschen Jugendinstitut e. V. in München und der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Sie wird aus Mitteln des BMBF gefördert und vom Freistaat Bayern, den kommunalen Spitzenverbänden (Bayerischer Städtetag, Bayerischer Landkreistag und Bayerischer Gemeindetag) und Stiftungen unterstützt.

Über die Metropolregion Nürnberg

Die Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte – vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landkreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. 3,5 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 124 Milliarden Euro jährlich – das entspricht in etwa der Wirtschaftskraft von Ungarn. Eine große Stärke der Metropolregion Nürnberg ist ihre polyzentrale Struktur: Rund um die dicht besiedelte Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach spannt sich ein enges Netz weiterer Zentren und starker Landkreise. Die Region bietet deshalb alle Möglichkeiten einer Metropole – jedoch ohne die negativen Effekte einer Megacity. Bezahlbarer Wohnraum, funktio- nierende Verkehrsinfrastruktur und eine niedrige Kriminalitätsrate macht die Metropolregion Nürnberg für Fachkräfte und deren Familien äußerst attraktiv.

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