02.05.2017

von B° RB

Platz für Exzentriker

Neues Motiv für die Mitmachkampagne der Metropolregion Nürnberg aus Coburg

Robin Höhn

Robin Höhn hat sein ganzes Leben lang polarisiert – ob als international gebuchtes Model, als Tänzer, Choreograph oder Schauspieler. Seine Karriere startete der 23-jährige Grenzgänger in seiner Heimatstadt Coburg – und die ist für ihn noch immer das perfekte Sprung- brett für Kreative. Deshalb macht es ihn „total stolz“, dass er unter dem Titel „Platz für Exzentriker“ das Coburger Gesicht in der Mitmachkampagne „Platz für...“ der Metropolregion Nürnberg sein darf. Bei einem Presse-Event in der alten Abfertigungshalle der Coburger Hauptpost wurde das neue Kampagnen-Motiv jetzt vorgestellt.

„Ich habe in Coburg immer viel Unterstützung für meine Projekte gefunden“, sagt Robin heute, inzwischen ein international gefragtes Model mit Wohnsitz Berlin. Nach Coburg, zu seinen Wurzeln, zieht es ihn dennoch immer wieder zurück: „Metropolregion Nürnberg, das ist ein extremes Heimatgefühl“, so Robin. Ganz sicher werde er wieder nach Coburg zurückkehren.

Das neue Kampagnen-Motiv – aufgenommen in der Pakethalle des alten Coburger Güter- bahnhofs – ist in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg entstan- den. Dort hat man ein eigenes Motiv gebucht und sich dabei für Robin Höhn entschieden. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber dazu: „Coburg steht für Innovationen und Kreativität ganz nach unserem Motto: Werte und Wandel. Mit der Kampagne „Platz für Exzentriker“ können wir auf die vielfältigen Möglichkeiten unserer Stadt und unserer Wirtschaft hinweisen, dass hier ein Platz für ungewöhnliche und außergewöhnliche Denker ist.“

Und Metropolregion-Geschäftsführerin Dr. Christa Standecker sagt: „Sich als ,Platz für Ex- zentriker‘ zu profilieren – ist das nicht mutig für eine Stadt wie Coburg? Uns als Metropolre- gion gefällt das sehr. Weil wir behaupten: In der großen Metropolregion Nürnberg findet sich für jedes Lebensmodell Platz!“

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Der 2015 veröffentlichte fortgeschriebene Bericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft (www.metropolregionnuernberg.de/projekte/laufende-projekte/symposien-zur-kultur-und-kreativwirtschaft) weist einen erzielten Umsatz der Branche von insgesamt 4,3 Milliarden Euro jährlich aus – ein beachtliches Wachstum von rund 13 Prozent seit 2009. Knapp 8500 Unternehmen beschäftigen laut dem Bericht inzwischen knapp 36.000 Erwerbstätige.

„Platz für Exzentriker“ ist bereits das vierte Cobranding-Motiv der Mitmachkampagne, weite- re 13 Cobranding-Motive, bei denen Unternehmen, Kommunen und andere Einrichtungen ihre Geschichte mit der Metropolregion Nürnberg erzählen, sind bereits für das Jahr 2017 gebucht.

Die Kampagne nimmt richtig Fahrt auf: Seit dem Start hat sie bereits über 14 Millionen Men- schen erreicht. Rund 10,5 Millionen Sichtkontakte erzielten drei Plakataktionen in den Stra- ßen und auf den Plätzen der Metropolregion Nürnberg. Anfang Mai ist eine weitere Plakat- Aktion in 17 Städten der Metropolregion geplant.

Weitere 3 Millionen Leser bzw. Zuschauer erreichten 50 Artikel in regionalen Zeitungen und Magazinen sowie 5 TV-Beiträge. Dazu kamen 15 Print-Anzeigen mit einer Reichweite von 568.000 Lesern. Auf Facebook wurden über eine halbe Million Personen erreicht, die Videos auf Facebook und YouTube wurden insgesamt 44.000 Mal angeklickt.

Über die Metropolregion Nürnberg

Die Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte – vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landkreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. 3,5 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 124 Milliarden Euro jährlich – das entspricht in etwa der Wirtschaftskraft von Ungarn. Eine große Stärke der Metropolregion Nürnberg ist ihre polyzentrale Struktur: Rund um die dicht besiedelte Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach spannt sich ein enges Netz weiterer Zentren und starker Landkreise. Die Region bietet deshalb alle Möglichkeiten einer Metropole – jedoch ohne die negativen Effekte einer Megacity. Bezahlbarer Wohnraum, funktio- nierende Verkehrsinfrastruktur und eine niedrige Kriminalitätsrate macht die Metropolregion Nürnberg für Fachkräfte und deren Familien äußerst attraktiv.

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