29.11.2019

von B° RB

Nürnberger Totenschilde

Führung zu Nürnberger Totenschilden des Spätmittelalters am Sonntag, 1. Dezember 2019 um 15:00 Uhr im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg

Blick in die Kartäuserkirche auf das Totenschild von Peter Staudigl, gest. 1385, (Mitte) und Hans IV. Rieter, gest. 1460 (rechts)

In ewigem Gedenken. Führung zu Nürnberger Totenschilden im Germanischen Nationalmuseum.

Ein flaches, rundes Holzschild mit einem Wappen, aus dem markant ein dunkles Tier plastisch heraussticht: 

Fakten
Führung zu Nürnberger Totenschilden des Spätmittelalters am Sonntag, 1. Dezember 2019 um 15:00 Uhr im Germanischen Nationalmuseum

Kosten: 3,- € zzgl. Eintritt

Das Totenschild für Peter Staudigl, der 1385 starb, beeindruckt durch Größe und aufwendige Gestaltung. Das Tier stellt einen Igel dar, ein Verweis auf den Namen des Verstorbenen. Normalerweise sind solche Details schwer zu erkennen, weil die Schilde an Kirchenwänden in großer Höhe angebracht wurden. Doch derzeit sind zwölf Totenschilde in der Kartäuserkirche des Germanischen Nationalmuseums auf Augenhöhe abgehängt.

Neben mitunter kuriosen Geschichten, die sich hinter den Wappendarstellungen verbergen, erläutert eine Führung am Sonntag, 1. Dezember 2019 um 15:00 Uhr, was Totenschilde eigentlich sind, wer Anspruch auf ein solches Gedenken hatte und wann und wo sie verbreitet waren. 

Die Führung dauert rund eine Stunde, die Teilnahme kostet 3,- €. Treffpunkt ist in der Eingangshalle des Germanischen Nationalmuseums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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