Für Kapitäne und Gipfelstürmer - Kinderwanderung Gößweinstein

Gößweinstein – Stempfermühle – Sachsenmühle

5 km | ca. 2,5 Std.


Für Kinder ab 6 Jahren
Länge: 5 km
Nicht für Kinderwagen geeignet.

Nach Gößweinstein könnt ihr entweder mit dem Trubachtal-Express 229 von Gräfenberg R21 us fahren oder ihr kommt mit dem Wiesenttal-Express 389. Der fährt von Pegnitz R3 nach Ebermannstadt R22 und zurück. Je nachdem woher ihr aus dem VGN-Land kommt, könnt ihr euch die beste Anreise unter www.vgn.de selbst aussuchen. In Gößweinstein gibt es mehrere Haltestellen. Ihr müsst an der Haltestelle „Freibad“ aussteigen.

Von der Haltestelle geht ihr auf der linken Straßenseite in Richtung Gößweinstein. Bei der nächsten Teerstraße seht ihr am Pfosten für die Straßenschilder schon den „Balthasar-Neumann-Rundweg“ ausgeschildert. Diesem Symbol folgt ihr bis in die Stadt. Zunächst geht es nach links, nach ein paar Schritten folgt ihr rechts dem Wiesenweg am Hang entlang. Von hier aus könnt ihr die Burg Gößweinstein wunderbar sehen.

Der Weg schlängelt sich entlang einiger Hecken bis zum Spielplatz am Hallenbad. Über den Parkplatz geht es auf dieser Straße ein kurzes Stück in Richtung Stadtmitte, bevor es dann links den Berg in Richtung Fischersruh hochgeht. Ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt lohnt auf jeden Fall. Der Weg führt aber geradeaus weiter an der Friedhofsmauer zum Eingangstor. Von dort aus geht es auf einem kleinen Pfad an der Mauer weiter, über die Teerstraße hinüber und dann das kleine Gässchen rechts nach oben. Hinter der Kapelle vorbei, folgt ihr geradeaus der Straße. Hier verlasst ihr  jetzt den Balthasar-Neumann-Weg. Er wird uns auf unserer weiteren Wanderung aber immer wieder begegnen.

Hier beginnt ein Kreuzweg, der bis zum Gipfel auf den Kreuzberg führt. Entlang des Weges sind verschiedene Stationen des Leidensweges von Jesus auf einzelnen Steinen dargestellt.

Der Weg biegt leicht rechts von der Teerstraße ab, am Waldrand entlang, vorbei am Kindergarten im großen Bogen links den Berg hinauf. Ihr kommt an der Elisabeth- und der Ölberg-Grotte vorbei, danach führen die Stufen hinauf zur Ludwigshöhe. Hier ist eine große Höhle, in der manchmal auch Gottesdienste oder andere Veranstaltungen stattfinden. Den Abstecher zum Aussichtspunkt dürft ihr euch auch hier nicht entgehen lassen. Der Weg führt euch links weiter, bis ihr zum Ende des Kreuzweges kommt. Vom Kreuzberg habt ihr den besten Blick auf Gößweinstein. Die Stufen geht es von hier aus wieder hinunter, an der Kapelle vorbei, entlang der Mauer bis zur Basilika und zum Wallfahrtsmuseum.

GESCHICHTE (N)
Wallfahren ist wie Gottesdienst unterwegs. Man läuft und spricht dabei mit Gott. Meistens sind mehrere Menschen zusammen unterwegs und das kann viele Stunden oder sogar Tage dauern. Wallfahrten  werden zu besonderen Orten gemacht, wo z. B. Menschen auf wundersame Weise geholfen wurde. Sie waren z. B. schwer krank und kein Arzt konnte helfen, aber weil sie an die göttliche Kraft dieses Ortes glaubten und beteten, wurden sie gesund.

Im Wallfahrtsmuseum wird in mehreren Räumen alles über Wallfahrten erzählt. Eine kleine Maus wohnt in der Wallerei. Sie führt euch durch das Museum. Vielleicht entdeckt ihr sie ja in ihrem Versteck.

GESCHICHTE (N)
Johann Balthasar Neumann wurde vor über 300 Jahren geboren. Er war einer der besten deutschen Baumeister – also so was wie heute ein Architekt – in der Kunstepoche Barock. Er hat den Plan für die Basilika entworfen. In der Zeit des Barocks haben die Fürsten und Bischöfe versucht, ihre Macht und Stärke mit viel Prunk und Pracht zu demonstrieren. Runde, oft auch verspielte Formen und Gestalten aus Marmor mit Gold verziert, sind typisch für diese Zeit. Die Basilika in Gößweinstein ist ein sehr schönes Beispiel dafür.

Einen kleinen Abstecher in die Basilika solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Hier könnt ihr selber mal nach den Formen und Gestalten aus der Barockzeit suchen.

Von der Basilika geht es ein Stück nach links zum Gasthof Rose. Hier folgt ihr rechts der Burgstraße. Am Ende der Straße lauft ihr links weiter zur Burg.

Vor der Burg zweigt ein kleiner Weg ab, haltet euch bis ins Tal an die Markierung Frankenweg. In Serpentinen geht es links den Berg hinab durch den Wald. Durch ein Felsentor hindurch
am Felstensteig vorbei, könnt ihr schon bald das Rauschen der Wiesent hören. Der Weg führt euch bis zur Stempfermühle. Hier habt ihr die Möglichkeit, eine kleine Bootsfahrt auf der aufgestauten Wiesent zu machen.

An einer Tafel beschrieben könnt ihr auch die Sage um die schönen Nymphen von den Stempfermühl-Quellen nachlesen, die vor langer Zeit hier gelebt haben sollen, aber leider sterben mussten.

Der Weg führt euch jetzt flussabwärts entlang der Wiesent und bald auch entlang der Bahnschienen bis zur Sachsenmühle. An manchen Tagen im Sommer fährt hier eine alte Dampflok. An der  Sachsenmühle gibt es ein Wehr, welches das Wasser aufstaut. Vom wunderbaren Biergarten aus könnt ihr den Kanufahrern auf der Wiesent zuschauen.
Zur Bushaltestelle Kajakfahrer an der Sachsenmühle müsst ihr an der Sachsenmühle vorbei ein Stück vor zur Bundesstraße laufen. Am alten Bahnhof ist die Haltestelle „Sachsenmühle“. Die Linie 389 bringt euch von hier aus nach Pegnitz zur R3 oder nach Ebermannstadt, von wo aus ihr mit der Regionalbahn R22 nach Forchheim R2 fahren könnt.

Informationen:

Weitere Informationen finden Sie unter: www.vgn.de

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