Klettern in Nürnberg - Kletter- & Boulderparadies Frankenjura

Das Frankenjura ist eines der größten und traditionsreichsten Klettergebiete Europas. Mehr als 7.000 Routen vom 3. bis zum 11. Grad befinden sich verteilt auf über 1.000 Felsen in dem Gebiet zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth. Typisch fränkisch ist die „Lochkletterei“ an den oftmals scharfkantigen, siebartig durchlöcherten Riffkalkfelsen.

Das Frankenjura ist die Geburtstätte des Rotpunktkletterns. Kurt Albert führte hier Anfang der 70er Jahre das freie Klettern ohne technische Hilfsmittel ein. Aus den 70er und 80er Jahren stammen viele Kletterklassiker: „Sautanz“ (9-) und „Magnet“ (9+) von Kurt Albert oder die „Neue Dimension“ von Wolfgang „Flipper“ Dietz (1974), die erste Route im 9. Grad. Wolfgang Fietz war es auch, der in den 70ern zusammen mit Norbert Bätz das Bouldern zurück in die „Fränkische“ brachte. Ursprünglich nur als Training für Alpinisten gedacht, hat sich das seillose Klettern an niedrigen Blöcken (Boulder) längst zu einem Trendsport entwickelt.

Weltruhm erlangten die fränkischen Erstbegehungen des Kletterers Wolfgang Güllich. Der Ausnahmensportler setzte mit den Erstbegehungen der „Wallstreet“ (1987) und der „Action Directe“ (1991) weltweit neue Maßstäbe im Klettern. Beide Routen waren zur Zeit ihrer Erschließung die schwersten der Welt. Die „Action“ gehört bis heute zu den zehn schwersten Routen weltweit und ist Prüfstein für jeden ambitionierten Profikletterer.

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