Das Beethovendenkmal in Nürnberg
Das Beethovendenkmal steht heute in St. Johannis am Neutorgraben.
Ursprünglich stand es vor dem Opernhaus.
Es wurde von dem Bildhauer Konrad Roth (1882 bis 1958) im Jahre 1927 erbaut und gestiftet von Ottilie Schäfer, einer Klavierlehrerin, die das Denkmal ihrem Lieblingskomponisten widmete und dafür ihren gesamten Nachlass zur Verfügung stellte. Künstlerisch entspricht es dem klassischen Typ des im 19. Jh. üblichen Personendenkmals. Der "marmorne" Beethoven sitzt auf einem Thron auf einem einfachen Steinsockel. Ludwig van Beethoven wurde am 17.12.1770 in Bonn getauft und starb am 26.03.1827 in Wien. Er war u. a. Schüler Josef Haydns. Als Pianist trat er erstmals im Jahre 1795 in Wien auf. Er war Zeitgenosse Mozarts und Goethes, mit denen er auch Kontakt hatte und komponierte Klaviersonaten, Sinfonien und Streichquartette. Sein wohl bekanntestes Werk dürfte die 9. Sinfonie (Beethovens Neunte, nach Schillers Ode "An die Freude") sein, die 1823 entstand. Ein schweres Gehörleiden, hatte ihn schon vor der Entstehung ertauben lassen (1819), was sein Genie um so bemerkenswerter macht. Vereinsamt starb Beethoven an einem Leberleiden und Wassersucht, es wird auch angenommen an Bleivergiftung (die Wasserleitung aus jener Zeit waren aus Blei) in Wien und liegt auf dem Wiener Zentralfriedhof begraben.
