Brücken in Nürnberg

Hier finden Sie Informationen zu den Brücken in Nürnberg. Wir haben unten stehend die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Die Agnesbrücke wurde im Jahre 1462 erbaut und verbindet heute die Insel Schütt mit der Lorenzer Stadtseite, ursprünglich war sie eine bedeckte Holzbrücke zwischen der Großen Insel Schütt und der Lorenzer Seite.

Die Stelle der Fleischbrücke ist die engste Stelle des Pegnitzdurchflusses in Nürnberg und somit ist eine Brücke an dieser Stelle den stärksten Fließkräften ausgesetzt. Die erste hölzerne Brücke an dieser Stelle brannte im Jahre 1418 ab.Die Nachfolgebrücke wurde im Jahre 1432 von der Pegnitz mitgerissen.

Die Hallertorbrücke wurde im Jahre 1564 als zweibogige Holzbrücke errichtet. Sie steht vor der letzten Stadtmauer am Pegnitzausfluss, was den alten Namen "Brücke vor dem Hallertürlein" erklärt.

Der Henkersteg liegt nördlich des Unschlitthauses und überbrückt den Südlichen Pegnitzarm. Er entstand als die Stadt Nürnberg im Jahre 1595 von einem Hochwasser heimgesucht wurde.

Es gibt zwei Karlsbrücken über die Pegnitz, eine Obere (südliche) Karlsbrücke und eine Untere (nördliche) Karlsbrücke. Die Obere Karlsbrücke war ursprünglich die "Brücke am Säumarkt" oder "Lange Brücke", auch "Hängende Brücke" genannt. Sie war eine an steinernen Pfählern hängende, überdachte Holzbrücke.

Der Kettensteg gilt als die älteste frei schwebende Hängebrücke Deutschlands. Professor Johann Georg Kuppler erbaute die Brücke, die am Nürnberger Altstadt-Ausfluss liegend die Pegnitz überbrückt.

Die Maxbrücke ist die älteste massiv aus Stein errichtete Brücke über die Pegnitz. Sie wurde 1457 errichtet und befindet sich in der Nähe Maxplatz und Weinstadtel. Der Baumeister war Jakob Grimm aus Rotheburg.

Die Museumsbrücke ist die zentrale Verbindung der beiden Nürnberger Stadtseiten. Sie wurde erstmals im Jahre 1484 erichtet und war damals eine Holzbrücke auf zwei steinernen Bögen. Baumeister war Hans Müllner aus Regensburg. Im Jahre 1603 wurde sie durch ein hölzernes Provisorium ersetzt.

In unmittelbarer Nähe zu den Schleif- und Poliermühlen gab es zwei hölzerne Stege: den Katharinensteg und den Pfannensteg, die aufgrund ihrer Lage zum Schleifersteg wurden. Der Katharinensteg verband die Große Insel Schütt mit dem Lorenzer Pegnitzufer.

Die Spitalbrücke wurde im Jahre 1457 "hinter dem Wehrgang der vorletzten Stadtbefestigung" aus Holz erbaut. Davor gab es an ihrer Stelle bereits eine noch ältere Holzbrücke (1320/25), die durch ein Hochwasser zerstört worden war.

Die Vorgängerbrücke der heutigen Steubenbrücke wurde im Jahre 1847 zwischen Laufertorgraben und Marientorgraben errichtet und verband die beiden Pegnitzarme vor ihrem Einfluss in die Altstadt.