Brunnen in Nürnberg

Wasserspeier in Nürnberg ..
Wasserspeier in Nürnberg ..

Hier finden Sie viele Informationen über die verschiedenen Brunnen, die die Stadt Nürnberg wundervoll schmücken. Das Ehekarusell in Nürnberg gilt als der größte europäische Figurenbrunnen des 20. Jahrhunderts.

Es gilt als der größte europäische Figurenbrunnen des 20. Jahrhunderts. Gewidmet ist er dem Thema - das bittersüße Eheleben -, womit er seine Betrachter bis heute sowohl zum Schmunzeln als auch zum Lachen bringt ...

Mit seiner gegossenen Bronzefigur, welche einen Bauern aus dem Knoblauchsland darstellt, der zwei Gänse unter seinen Armen hält, aus deren Schnäbeln Wasser fließt, ist der Gänsemännchenbrunnen eines ...

Das Original des Nürnberger Neptunbrunnens entstand 1649 aus Anlass des Westfälischen Friedens. Die Bronze stammte von Kanonen und Rüstungen aus dem Zeughaus und wurde getreu dem Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ nach einem geheimen Rezept in ein „monumentum pacis“, ein Denkmal des Friedens, umgegossen.

Mit seinen reichen Verzierungen, bestehend aus vielen allegorischen Figuren und Personen, ist die ca. 19 Meter hohe gotische Brunnen-Skulptur eine der Attraktionen der Nürnberger Innenstadt ...

Die vom Rat der Reichsstadt in Auftrag gegebene Arbeit zeigt die christlichen Tugenden Liebe, Glaube, Hoffnung, Mut, Geduld und Mäßigkeit. Gekrönt wird die Skulptur von Justitia, die mit verbundenen Augen ...

Der Apollobrunnen ist heute im Stadtmuseum Fembohaus zu finden. Er stand ursprünglich im Herrenschießgraben und wurde für das Herrenschießhaus erbaut.
Dann stand er, von 1889 bis 1957, ihm Hof des Rathauses am Fünferplatz und danach, von 1959 bis 1988, im Hof des Pellerhauses (Bürgerhaus am Egidienplatz).

Der Armbrustschützenbrunnen steht in St. Johannis auf der Hallerwiese. Er soll an die Jagdtradtion der Schnepperschützen errinnern, weshalb er bisweilen auch als "Schnepperschützenbrunnen" bezeichnet wird. 

Das Bärenbrünnlein steht in Erlenstegen auf dem Platnersberg. Es wurde als Andenken an die Erlegung eines Bären erbaut. Der damalige Besitzer des Herrensitzes Hans Groland ließ den Bären als barocke Gartenskulptur auf einen Steinsockel setzen.

Der Burgschmietbrunnen ist, wie auch der Dürer-Pirckheim-Brunnen, ein Denkmalbrunnen. Er wurde zu Ehren von Jakob Daniel Burgschmiet erbaut, finanziert durch Anwohner der Burgschmietstraße mit Unterstützung der Stadt Nürnberg. Er steht in St. Johannis, Ecke Neutorgraben/Burgschmietstraße.

Der Dudelsackpfeiferbrunnen steht in der Lorenzer Altstadt am Unschlittplatz. Dieser Brunnen ist eine Kopie von 1888 und wurde von Friedrich Wanderer erstellt. Der Originalbrunnen befindet sich im Germanischen Nationalmuseum. Die Originalfigur aus Holz befindet sich in den Staatlichen Museen in Berlin.

Der Dürer-Pirckheimer-Brunnen wurde zum 350. Geburtstag von Albrecht Dürer (1471 bis 1528, Maler, Zeichner, Stecher, Reißer) von Karl Alexander Heideloff (1788 bis 1865, Denkmalpfleger, Maler, Radierer, Architekt) im Jahre 1821 zum Andecken an die Freundschaft Dürers zum Humanisten Willibald Pirckheimer (1470 bis 1530) errichtet.

Seit 1993 steht der Eisenbahnbrunnen (Ludwigseisenbahn-Denkmal) in Gostenhof in der Fürther Straße, U-Bahnstation Bärenschanze. Er wurde zur Erinnerung an die erste deutsche Bahnfahrt zwischen Nürnberg und Fürth errichtet. Erbauer war Heinrich Schwabe. Die Kosten beliefen sich auf 58.500 Mark.

Der Gockelreiterbrunnen ist ein moderner Brunnen in der Tradition der Nürnberger Kleinbrunnen. Er wurde im Dürerjahr 1971 anlässlich der Eröffnung des Spielzeugmuseums aufgestellt.  Der Gockelreiter ist eine buntbemalte Figur, die auf einem bunt bemalten Gockel sitzt. Sie sieht aus wie ein großes Holzspielzeug und erinnert so an die Stadt Nürnberg als Spielzeugstadt.

Der Grübelsbrunnen ist dem Nürnberger Mundartdichter Johann Conrad Grübel (Flaschner, Mundartdichter, 1736 bis 1809) gewidmet. Johann Konrad Grübel war nicht nur ein exzellenter Handwerker (er hat den Sebalder Nordturm gedeckt), er war auch als Geschworener tätig.

Der Hanselbrunnen steht im vorderen Hof des Heilig-Geist-Spitals in der Sebalder Altstadt. Die Bronzefigur auf dem Brunnen zeigt einen sitzenden Jüngling, der auf einer Schalmei bläst. Das Sandseinbecken hat die Form einer stilisierten Blüte, am oberen Rand des Beckens ist ein Ziergitter angebracht. Die Figur lässt sich aufgrund ihrer Kleidung auf 1380 datieren.

Der Hiserleinbrunnen steht heute in der Lorenzer Altstadt. Er wurde erstmals im Jahre 1377 erwähnt und gilt als der älteste Röhrenbrunnen (s.a. Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSchöner Brunnen) Nürnbergs. Der Name "Hiserlein" könnte eine Lautmalerei sein und sich auf Rieseln des Wassers beziehen oder es könnte eine Abkürzung für "Hiesel" sein.

Der Minnesängerbrunnen steht heute im Rosenaupark. Der ursprüngliche Aufstellungort war die Prateranlage (eine kleine öffentliche Grünanlage am Splittertorgraben; die Assoziation zum Wiener Prater ist richtig, denn namensgebend für die Prateranlage war eine Gastwirtschaft am Splittertorgraben 31, die nach dem Wiener Prater benannt war). 

Das Narrenschiff ist ein Brunnen, der der Satire "Das Narrenschiff" des Straßburger Dichters und Humanisten Sebastian Brant (1457/58 bis 1521) nachempfunden ist. Brant war Syndikus und Stadtschreiber in Straßburg, wirkte aber in erster Linie durch deutschprachige Moralsatiren und Flugblätter. Seine Satire "Das Narrenschiff" stellt in Holzschnitten und gereimten Texten Laster und Torheiten in Gestalt von Narren dar.

Der Nymphenbrunnen steht in Steinbühl am Aufseßplatz. Er wurde von Maximilian Brust im Jahre 1895 gestiftet und kostete 250.000 Goldmark, eine sehr hohe Summe für die damalige Zeit. Maximilian Brust war der Besitzer der Vereinigten Fränkischen Schuhfabriken. Der Entwurf für den Brunnen stammte von Fritz Zadow (Bildhauer, Medailleur, 1862 bis 1926).

Der Peter-Henlein-Brunnen steht in der Lorenzer Altstadt am Hefnersplatz. Er wurde in Erinnerung an den Erfinder und Handwerker Peter Henlein errichtet. Peter Henlein war Schlosser, Erfinder und Uhrmacher und wurde zwischen 1479/80 und 1485 in Nürnberg geboren und starb wahrscheinlich im August 1542 ebenfalls in Nürnberg. Er war kein unumstrittener Zeitgenosse, im Jahre 1504 war er in eine Totschlagsaffäre verwickelt.

Der Pomonabrunnen befindet sich seit 1970 im Eingangsbereich der EWAG-Werke, Sandreuthstraße 14. Er wurde von Philipp Kittler (1861-1944) geschaffen. Die Brunnenanlage befand sich ursprünglich im Zugangsbereich zum Wasserstollen am Schmausenbuck und wurde bei der Neuanlage des Tiergartens entfernt.

Der Puttenbrunnen steht im Hof des Wolffschen Rathauses, Rathausplatz 2. Er wird auch als "Rathausputtobrunnen" bezeichnet. Auf dem Brunnen sind acht wasserspeihende Drachen und eine Puttofigur mit Wappenschild und Standarte dargestellt.

Der Schalen-Kaskaden-Brunnen steht in der Lorenzer Altstadt, Ecke Kaiserstraße/ Fleischbrücke. Er wurde von Helmut Lederer geschaffen und im Jahre 1977 aufgestellt. Sein Hauptzweck ist die Verschönerung der Fußgängerzone. Er setzt sich aus 60 Kupferschalen zusammen, ganz oben sitzt eine Kugel...

Der Teufelsbrunnen befindet sich direkt an der Lorenzkirche zwischen zwei Strebepfeilern des Nordturms, in der Lorenzer Altstadt. Der Brunnen bezieht sich auf die Sage vom "Schusserbuben" und indirekt auf das im Zweiten Weltkrieg untergegangene Lorenzer Schulhaus. Ein Schulbub hat nach dem Unterricht - Buch und Tafel noch unter dem Arm - auf dem Lorenzer Platz geschussert.

Der Tritonbrunnen steht in der Sebalder Altstadt auf dem Maxplatz. Der Bau wurde 1687 vom Rat beschlossen und am 17.11.1687 rieselte zum ersten Mal Wasser aus dem Springbrunnen. Ausschlaggebend für den Inbetriebnahmetag war die Krönung von Kaiser Leopolds I Sohn zum erblichen König von Ungarn an diesem Tag.