Das Tiergärtnertor und der Platz am Tiergärtnertor

Der Platz am Tiergärtnertor wird beherrscht von dem im Westen gelegenen quadratischen Turm der Stadtmauer, dem mächtigen runden Neutorturm im Süden und vor allem der über alles überragenden Kaiserburg im Norden. Mit dem Bauensemble aus Fachwerkhäusern und Sandsteinbauten, zu denen auch das Albrecht-Dürer-Haus und das Pilatushaus zählen, gilt er als einer der schönsten Orte der Nürnberger Altstadt. Der Platz mit dem mittelalterlichen Schöpfbrunnen ist nicht nur ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt sondern dient auch als Treffpunkt für Jung und Alt. Neben den bereits erwähnten Fachwerkhäusern findet man in einer der Gassen, die von der Burg hinunter führen, auch den Historischen Kunstbunker.
Das neu gegründete Germanische Museum nutzte den Tiergärtnertorturm als Lagerstätte seiner ersten Ausstellungsstücke. Das spitzbogige Tiergärtnertor wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Da es sich mit der Zeit als zu klein für die immer größer werdenden Fahrzeuge erwies, wurde es um ca. 1545 zugemauert. Es entstand ein neues, größeres direkt daneben.
Die Namensgebung bezieht sich auf das Wildgehege des Burggrafen, welches sich im Stadtgraben befand.

Diese Karte zeigt den Standpunkt des Tiergärtnertors am Tiergärtnerplatz in Nürnberg
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