Wissenswertes über Nürnberg

Hier finden Sie Interessantes und Wissenswertes über die Frankenmetropole Nürnberg ..

Albrecht Dürer

Albrecht Dürer ist einer der bedeutendsten und größten Künstler, die in Nürnberg gelebt haben. Schon Dürers Zeitgenossen lobten nichts mehr an ihm als seine unerschöpfliche Phantasie.

Bedeutung des Namen Noris

Noris ist ein allegorischer Name für die Stadt Nürnberg. Es handelt sich bei dieser Bezeichnung um eine künstliche sprachliche Neuschöpfung aus dem 17. Jahrhundert. Der Arzt Dr. Fritz Helwig veröffentlichte im Jahre 1650 eine Art Führer durch die Stadt Nürnberg und ihre Umgebung.

Behaim-Globus in Nürnberg

Der Behaim-Globus ist der älteste existierende und bekannteste Erdglobus der Welt. Seine Fertigung wurde im Jahre 1491 von Martin Behaim (1459 bis 1507) veranlasst,  also noch vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahre 1492.

Eppelein von Gailingen

Als im Mittelalter die Kreuzzüge endeten und die Macht des deutschen Kaisers immer mehr schwand, sahen sich immer mehr Ritter gezwungen zu Raubrittern zu werden. Nicht nur in der Fränkischen Schweiz, auch im Westen und Süden der Stadt waren viele Burgen im Besitz von Raubrittern. Und der Berüchtigtste von ihnen war Eppelein von Gailingen.

Geschichten Nürnberger Bratwurst

Zunächst ist peinlich zu unterscheiden zwischen der echten Nürnberger Rostbratwurst und der größeren Fränkischen Bratwurst. Nur maximal 25 Gramm darf sie roh auf die Waage bringen. Sie ist daher gerade so groß, dass gestandene Männer ein Dutzend davon vertilgen können.

Hans Sachs

Hans Sachs hat die deutsche Sprache, damals ein Urwald voller Wildwuchs und Willkür, im eigentlichen Sinne literaturfähig gemacht. Er hat ihr ein breites Publikum erschlossen, das sonst kein Interesse an der Literatur oder dem Theater gefunden hätte und wurde damit zum Volksbildner in einem fast modernen Sinn. Auch heute noch ist Nürnberg besonders stolz Hans Sachs hervorgebracht zu haben.

Humanismus und Reformation Nürnberg

Der Humanismus ist im weitesten Sinne eine Geisteshaltung, eine Philosophie bei der der Mensch und seine Belange im Mittelpunkt stehen: Die Achtung seiner Würde, der Respekt vor seiner Individualität und die Unterstützung in der Entfaltung seiner Fähigkeiten.

Jahrhunderthochwasser in Nürnberg

Wochenlang hatte es geschneit es in Nürnberg, es lagen bis zu 40 cm Schnee. Dann begann es zu regnen und die Schneeschmelze setzte ein. Der Boden war gefroren, er konnte das Wasser nicht aufnehmen. Das floss auf direktem Wege in die Pegnitz und machte aus ihr einen reißenden Fluss. An den Wehren und Wasserrädern verfing sich Treibzeug und staute das Wasser zusätzlich an.

Kaspar Hauser Nürnberg

Am Nachmittag des 26. Mai 1828 wurde Kaspar Hauser zum ersten Mal gesehen. Es war ein sonniger Pfingst-Montag. Zwei Nürnberger Schuhmacher plauderten auf einer Straße in der Nähe des Unschlittplatzes, als der vielleicht 15jährige Junge vorbei lief. Er spricht noch am gleichen Tag beim Rittmeister von Wessenig in der Irrerstraße vor.

Die Meistersinger von Nürnberg

Der Meistergesang in Deutschland geht auf das Ende des 14. und den Anfang des 15. Jhd. zurück. Es wurden Gesellschaften oder Bruderschaften gegründet, in denen sich kunstinteressierte Laien, hauptsächlich Handwerker, versammelten und meist öffentlich sogenannte Singschulen oder Konzerte in Form eines Wettbewerbs abhielten.

Nürnberger Christkindlesmarkt

Wenn Anfang November die Gemüse- und Obststände vom Hauptmarkt wegziehen und Handwerker die vorerst schmucklosen, braunen Buden mit Geklopfe und Gehämmer aufbauen, kann sich der Nürnberger schon mal rechtzeitig innerlich wappnen vor dem großen Sturm. Am Freitag vor dem ersten Advent wird Nürnbergs vorweihnachtliches Spektakel namens Christkindlesmarkt eröffnet.

Nürnberg Druckerstadt Nr. 1

Seit in Nürnberg wöchentlich 400.000 Exemplare des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel" hergestellt wurden und aktuell im 14-tägigen Rhythmus 500.000 Exemplare der Computer-Fachzeitschrift „C‘t-Magazin" gedruckt werden, ist die Stadt endgültig die bedeutendste Druckerstadt in der Bundesrepublik - noch vor Hamburg, München und Frankfurt.

Mittelfränkische Stifte

Die Herstellung von Blei- und Farbstiften hat mittlerweile eine lange Tradition in der Stadt an der Pegnitz und in unmittelbarer Nachbarschaft - das 1761 in Stein bei Nürnberg gegründete Familien-Unternehmen Faber-Castell feierte im Jahr 2001 immerhin bereits sein 240-jähriges Bestehen. Mittelfränkische Qualität lässt sich seit dieser Zeit gewissermaßen weltweit auf so manchem Blatt Papier wieder finden. 

Nürnberger Ei

Das Nürnberger Ei ist - wie viele vielleicht schon vermuten - kein Ei, sondern eine Uhr. Der Ausdruck bezieht sich auf einen kugel- oder eiförmigen Typ von Taschenuhr, der um den Hals getragen wurde. Diese "Uhr" wurde ab 1550 entwickelt. 

Nürnberger Stadtteile

Sie möchten die einzelnen Nürnberger Stadtteile genauer erkunden? Hier finden Sie viele Informationen über das Burgviertel, das Zentrum von Nürnberg, den Hauptmarkt, den Handwerkerhof, Universitätsviertel, Wespennest und viele mehr.

Nürnberger Trichter

Die wohl erste Erwähnung des Weisheitstrichter in der Nürnberger Literatur findet sich 1545 im Buch »Deutsche Arithmetika« von Michael Stifels: »Unangesehen, dass ein ungelehrter Mensch nicht danach fragt, dass er ungelehrt ist - und wohl sagen darf - er sollte das Maul nicht auftun, so ihm einer die Kunst könnte mit einem Trichter eingießen.«

Stadt der Kinder und des Spielzeugs

Deutschland gilt insgesamt oft als nicht besonders kinderfreundlich. Zumindest der Region Nürnberg täte man mit dieser Bezeichnung Unrecht. Gibt es doch gerade hier viele familienfreundliche Einrichtungen und Angebote, Naherholungsgebiete, Erlebnisbäder und Freizeitparks. Auch die Stadt Nürnberg bietet Kindern und jung gebliebenen Erwachsenen so einiges.

Die Stadt Nürnberg in Zahlen

Stadt Nürnberg in Zahlen

Die Geschichte der Stadt Nürnberg weißt viele interessante geschichtlichen Hintergründe auf. Hier finden Sie die ganze Geschichte der Stadt Nürnberg in Zahlen.

Weihnachtsbrauchtum Nürnberg

In Nürnberg begann in früheren Zeiten die Vorweihnachtszeit mit dem 4. Dezember, dem Barbaratag. Man steckte Zweige in warmes Wasser, damit sie an Heilig Abend blühten, was teilweise auch heute noch üblich ist. Aus diesen Zweigen hat sich der Überlieferung nach in Nürnberg der heutige Weihnachtsbaum entwickelt, der in Nürnberg im Jahre 1795 erstmals in ganz Deutschland schriftlich bezeugt wurde.

Teilen: